Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. Weitere Informationen OK

Hobby-Louis! Ihr Magazin für Haus und Garten

Anzeigen

Einen Gemüsegarten anlegen

Anzeigen

Ein Gemüsegarten, egal welche Größe er hat, hat viele Vorteile für die Gesundheit und die Bewegung. Ein schöner Gemüsegarten ist ein Garten oder ein Teil eines Gartens mit Obstbäumen, Gemüsebeeten und Beerensträuchern. Der Nutzen den man aus einem solchen Garten zieht ist wesentlich größer als die Arbeitszeit die man hineinsteckt. Die Ernte beginnt im Frühjahr mit Salat, Spinat und Radieschen und geht bis in den Spätherbst mit Kohl und Rosenkohl, der den ersten Frost braucht damit er richtig schmeckt.

Planung eines Gemüsegartens

Wird ein Gemüsegarten neu angelegt sollte man einen ausreichenden Windschutz einplanen. Er kann aus einem Zaun, einer Mauer oder aus einer Hecke bestehen, die aber nicht geschlossen sein darf, damit keine Wirbel entstehen, sondern der Zaun als Windbrecher dient. Bei der Anlage der Beete sollte eine Breite von 60 cm, wenn sie einseitig erreichbar sind oder 120 cm bei beidseitiger Erreichbarkeit berücksichtigt werden. Für die Wege dazwischen werden 25 cm eingerechnet. Der Abstand von Obstbäumen sollte 6 m bis 7 m betragen und die Beerensträucher werden im Abstand von 120 cm bis 130 cm gepflanzt. Auch für einen Kompostplatz sollte eine Stelle berücksichtigt werden. Er wird am besten in der nähe vom Haus eingeplant, aber an einer Stelle die nicht im Blickfeld liegt. Er dient als Biomüll-Lagerstätte und liefert uns den Humus als Dünger für den Garten.

Die Beetformen

Gemüsebeet

Bei einem Gemüsebeet wird der Boden bis in die Tiefe von 30 cm bearbeitet. In das Gemüsebeet werden Mist, Stroh und Kompost eingearbeitet und die Erde locker daraufgeschichtet. Dadurch erhält man einen nährstoffreichen Boden, der große und kräftige Pflanzen hervorbringt.

Das Kastenbeet

Bei einem Kastenbeet wird ein Holzrahmen fünf bis sechs cm in den Boden eingelassen der etwa 15 bis 20 cm über den Boden heraussteht. Wenn man das Kastenbeet im Frühjahr mit einem Rahmen abdeckt der mit einer Klarsichtfolie bespannt ist, kann man es als Frühbeet verwenden.

Das Hügelbeet

Ein Hügelbeet besteht aus einem Hügel, der aus Reisig, Stroh, jungem Kompost, etwas Sand und einer Humusschicht besteht. Durch seine Form als Erdhügel lässt es sich sehr leicht bearbeiten, ohne sich arg bücken zu müssen. Es ist besonders geeignet für Gemüse wie Gurken, Zucchini, und Kürbis.

Anzeigen

Das Kräuterbeet

Bei der Planung der Beete darf auch ein Kräuterbeet nicht vergessen werden. Man kann es anlegen wie ein ganz normales Beet oder kreisförmig als Kräuterspirale. Am besten ist eine sonnige Fläche mit einem Durchmesser von zwei bis drei Meter geeignet. Darauf wird eine Mauer errichtet die Spiralförmig ansteigt und in der Mitte etwa 80 cm hoch ist. Gefüllt wird die Mauer mit groben Kies oder Schotter. Der obere Bereich wird mit Gartenerde, die mit etwas Kompost angereichert ist, aufgefüllt. Auf der Spirale werden die unterschiedlichsten Kräuter angebaut.