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Haus und Garten: Kletterpflanzen

Kletterpflanzen.

Kletterpflanzen haben die Fähigkeit, Wände, Spaliere und Zäune zu beranken, und werden in zwei große Gruppen eingeteilt.

Zum einen sind es die schlingenden oder windenden Kletterpflanzen die eine Rankhilfe benötigen, dazu gehören Hopfen, Blauregen, Goldregen und die vielen Clematis-Sorten genau so wie Rosengehölze, Himbeeren und Brombeeren.

Zum anderen sind es die Schlinggehölze wie der wilde Wein, die mit Hilfe von Haftscheiben, Pergolen und Lauben begrünen oder Wurzelkletterer wie der Efeu, die an den Triebunterseiten Haftwurzeln bilden mit denen sie ganze Häuserwände erobern.

Die meisten Kletterpflanzen lieben einen hellen, halbschattigen Standort und vertragen nur selten direkte Sonne im Bereich des Wurzelballens. Lässt sich ein sonniger Standort nicht vermeiden, kann man Stauden oder Sträucher Vorpflanzen.

Eine ausreichende Versorgung mit Licht, Wärme, Wasser und Nährstoffen ist die wesentliche Voraussetzung für ein gutes gedeihen der Kletterpflanzen.

Die Pflanzen sind sehr bescheiden, was Platz und Pflege anbelangt. Zum Einpflanzen genügt eine Pflanzgrube mit 50x50 cm und 50 cm Tiefe. Ein Anreicherung der Erde mit Kompost fördert ein gesundes Wachstum in der Anwuchsphase.

Eine ausreichende Versorgung mit Dünger im Frühjahr und Wässerung in den Trockenperioden tragen wesentlich zum Gedeihen der Kletterpflanzen bei.

Der Zeitpunkt für den jährlichen Schnitt richtet sich nach der Blütezeit. Frühjahrsblüher werden direkt nach der Blüte geschnitten da sich die Blüten am zweijährigen Holz bilden, Sommerblüher bekommen einen Herbstschnitt.

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